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Nach Einkesselung von Gaza-Stadt: schwerste Luftangriffe seit Kriegsbeginn

Suche nach Überlebenden nach einem israelischen Luftangriff auf ein Flüchtlingscamp, Gazastreifen, 5. November 2023
Suche nach Überlebenden nach einem israelischen Luftangriff auf ein Flüchtlingscamp, Gazastreifen, 5. November 2023 Copyright Fatima Shbair/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
Copyright Fatima Shbair/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
Von euronews
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Es werde genug Druck aufgebaut, um die Hamas zu zerschlagen, so ein Sprecher der israelischen Armee. Unterdessen hängt humanitäre Hilfe aus aller Welt in Ägypten fest.

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Gaza-Stadt ist erneut von einer Reihe von Explosionen erschüttert worden. Es habe sich in der Nacht um die schwersten Luftangriffe seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas gehandelt, so Beobachter. Bereits zum dritten Mal waren die Bewohner vom Internet abgeschnitten.

Im Norden des dicht besiedelten Gazastreifens kam es zuletzt erneut zu Bodenkämpfen. Das israelische Militär gab an, Gaza-Stadt eingekesselt und den Gazastreifen somit in zwei Hälften geteilt zu haben.

Israelisches Militär: sichere Zone im Süden des Gazastreifens

"Die Einkesselung ist ein sehr wichtiger Schritt, um genug Druck zur Zerschlagung der Hamas zu erzeugen. Die Hamas ist sich der Folgen der Spaltung des Gazastreifens bewusst. Im Süden gibt es übrigens eine sichere Zone mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Medikamentenversorgung, aber ohne Treibstoff", so Daniel Hagari, Sprecher der israelischen Armee. 

Am Wochenende hatten israelische Kampfflugzeuge zwei Flüchtlingscamps angegriffen, mehr als 50 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium in Gaza gab an, seit dem 7. Oktober seien mindestens 9.700 Menschen getötet worden. Damals hatten Kämpfer der Hamas mehr als 1.400 Israelis getötet und Geiseln genommen.

Humanitäre Hilfe hängt in Ägypten fest

Für den Gazastreifen bestimmte humanitäre Hilfe - Lebensmittel, Wasser und Treibstoff - wird von Israel an der Grenze zu Ägypten aufgehalten, so auch diese Lieferung aus Frankreich.

König Abdullah von Jordanien gab in den Sozialen Medien an, dem Militär seines Landes sei es gelungen, dringend benötigte Medikamente über dem jordanischen Krankenhaus im Gazastreifen abzuwerfen.

Unterdessen werden auch in Jerusalem immer wieder Mahnwachen abgehalten. Sie sollen an die in den Gazastreifen entführten Geiseln erinnern.

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