Russland setzt Angriffswelle auf ukrainische Infrastruktur fort

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Von Euronews mit AP, dpa
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Odessa und weitere Orte in der Südukraine wurden in der Nacht von einer Welle russischer Drohnenangriffe getroffen. Die Hafenstadt war am stärksten betroffen.

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Odessa und weitere Orte in der Südukraine wurden in der Nacht von einer Welle russischer Drohnenangriffe getroffen. Die Hafenstadt war am stärksten betroffen. Laut Flugabwehr konnten die Luftstreitkräfte insgesamt 42 von 43 russischen Drohnen abschießen.

Die nicht abgefangenen Geschosse trafen Wohn- und Industriegebäude und verletzten 11 Menschen, darunter drei Kinder. Die Kinder und zwei Erwachsene mussten im Krankenhaus behandelt werden. Auch Cherson und Mykolaiv wurden angegriffen.

Es war die zweite Nacht in Folge mit Angriffen auf Odessa. Am Mittwoch wurde eine Autowerkstatt zerstört und zwei Menschen verletzt. Bei der gleichen nächtlichen Angriffswelle wurden in der Hauptstadt Kiew 53 Menschen bei Drohnen- und Raketenangriffen verletzt - der heftigste Angriff auf die Stadt seit über einem Jahr. 

Wie schon im vergangenen Winter intensiviert Russland seine Luftangriffe auf die ukrainische Infrastruktur. Die Ukraine hat seither ihre Luftabwehr verstärkt, kann aber nicht alle Angriffe abwehren.

Die Ukraine, die sich seit fast zwei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg verteidigt, beschoss nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau erneut Gebiete des Nachbarlandes mit Drohnen. Im Moskauer Gebiet und in der Region Kaluga seien neun Drohnen abgeschossen worden, meldete das russische Ministerium. Überprüfen ließen sich die Angaben nicht von unabhängiger Stelle.

Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, dass am frühen Donnerstagmorgen zwei Flugobjekte Kurs auf die russische Hauptstadt genommen hätten und vernichtet worden seien. Es gebe weder Schäden noch Verletzte. Zuletzt hatte es laut Behörden Ende November einen Angriff auf Moskau gegeben.

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