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Dramatische Rafah-Offensive: Zwei Geiseln befreit, 67 Zivilisten tot

Das israelische Militär hat zwei Geiseln aus Rafah befreit.
Das israelische Militär hat zwei Geiseln aus Rafah befreit. Copyright Israel Defense Forces
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Von Diana Resnik mit AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Allen Risiken zum Trotz führte Israel einen militärischen Einsatz in Rafah aus. Bei der "komplexen Aktion" wurden zwei Geiseln befreit, aber auch mindestens 67 Palästinenser getötet.

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Das israelische Militär hat zwei Geiseln aus Rafah befreit. Beide wurden in das Sheba-Krankenhaus in Tel Aviv gebracht und sind in relativ guter gesundheitlicher Verfassung, schrieben die israelischen Verteidigungskräfte auf X, ehemals Twitter. 

Israelische Verteidigungskräfte teilten auf X mit, dass die zwei befreiten Geiseln in guter gesundheitlicher Verfassung seien.

Am 7. Oktober wurden Fernando Simon Marman, 60, und Louis Har, 70, von militanten Hamas-Kämpfern aus dem Kibbuz Nir Yizhak entführt.

Israelische Spezialkräfte schützten die Geiseln mit ihren Körpern

Der israelische Militärsprecher, Daniel Hagari, sprach von einer "komplexen Aktion". "Von dem Moment an, als auf die Wohnung das Feuer eröffnet wurde, umarmten die Soldaten der (Spezialeinheit) YAMAM Louis und Fernando und schützten sie mit ihren Körpern. Es begann ein gefährlicher Kampf und ein heftiger Schusswechsel mit vielen Terroristen, an mehreren Orten gleichzeitig", erzählte Hagari. 

Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden bei dem israelischen Militäreinsatz mindestens 67 Palästinenser getötet, darunter auch Frauen und Kinder. Mehrere Menschen wurden verwundet.

Biden mahnte Israel vor dieser Militärakion in Rafah

Dabei wurde das Gebiet als relativ sicher eingestuft. 1,5 Millionen Vertriebene waren aus dem Gazastreifen in die Stadt geflüchtet. Noch vor der Aktion rief US-Präsident Joe Biden Israel dazu auf, dort keine Militäroperation durchzuführen, ohne einen "glaubwürdigen und durchführbaren" Plan zum Schutz der Zivilbevölkerung zu haben.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestand jedoch auf diesen militärischen Einsatz. Der Angriff hinterließ eine Spur der Verwüstung.

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