Russland rückt vor: Ukraine schießt drei russische Kampfjets ab

Die Ukraine hat drei russische Kampfjets abgeschossen.
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Von Diana Resnik mit AP
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Die Ukraine hat drei russische Kampfjets abgeschossen. Das teilte ein Sprecher des ukrainischen Militärs mit. Russische Streitkräfte rückten unterdessen in Richtung Bachmut in der Region Donezk vor. Gleichzeitig konzentrieren sie sich auf Saporischschja.

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Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyi, gab über Telegram bekannt, dass die ukrainische Armee drei russische Kampfjets abgeschossen habe. Insgesamt brachte die Ukraine seit ihrem Rückzug aus Awdijiwka am 17. Februar 11 russische Kampfflugzeuge zum Erliegen.

Russland setzte unterdessen seine Angriffe fort. Wie das Büro des ukrainischen Präsidenten mitteilte, wurden im Südosten der Ukraine acht ukrainische Zivilisten, darunter ein sechsjähriges Mädchen, von russischen Raketen getötet. Mindestens 12 Menschen wurden verletzt.

Russland rückt in Donezk vor und hat Saporischschja im Visier

Ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte erklärte, dass die russischen Angreifer in Richtung Bachmut in der Region Donezk vorrückten. Sie versuchen, Iwanowskoje und Bogdaniwka einzunehmen. Die russischen Streitkräfte konzentrieren sich zudem auf die Eroberung der Städte Werbowe und Robotyne in der südöstlichen Region Saporischschja, so Syrski. Diese hatte die Ukraine bei der Gegenoffensive im Sommer 2023 zurückerobert.

Anfang der Woche erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron, dass die Entsendung westlicher Truppen in die Ukraine in Zukunft nicht "ausgeschlossen" sei. Das löste eine hitzige Diskussion zwischen den europäischen Staats- und Regierungschefs aus. Der bulgarische Ministerpräsident Nikolay Denkov betonte, sein Land werde keine Truppen in die Ukraine entsenden, solange er im Amt sei.

Ukraine liefert Getreide an das WFP im Sudan

Währenddessen schickte die Ukraine trotz des Krieges mit Russland rund 7.600 Tonnen Getreide an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen im Sudan. Die Initiative ist Teil des Projekts "Getreide aus der Ukraine", das vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ins Leben gerufen wurde. Auf X, ehemals Twitter erklärte die Organisation, die Ration werde rund 1. Million Menschen im Sudan einen Monat lang erhalten.  

Die ukrainische Getreidelieferung ist im Sudan angekommen.

Alle Betriebskosten in Höhe von 15 Mio. Euro für den Transport von Getreide aus der Ukraine in den Sudan wurden vom Deutschen Außenministerium übernommen.

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