Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Syrischer Machthaber Al Sharaa sagt Berlin-Besuch ab

Syrischer Machthaber Al Sharaa sagt Berlin-Besuch ab
Syrischer Machthaber Al Sharaa sagt Berlin-Besuch ab Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

Der Empfang des syrischen Machthabers war wegen der Menschenrechtslage umstritten. Al Sharaa verkündete am Sonntag Waffenruhe von den Kämpfen mit den kurdischen Milizen. Doch von der SDF gab es keine solche Bestätigung.

Der syrische Machthaber Ahmed al-Sharaa hat seinen Staatsbesuch in Berlin kurzfristig abgesagt. Der Grund: heftige Kämpfe in Syrien.

Am Dienstag sollte ihn der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz empfangen. Es sollten der Wiederaufbau Syriens und die Rückkehr von syrischen Flüchtlingen besprochen werden.

Des Weiteren sollten wirtschaftliche Themen besprochen werden. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul hatte zuvor die Gründung eines deutsch-syrischen Wirtschaftsrats angekündigt.

In Syrien lieferten sich Regierungseinheiten und kurdische SDF-Milizen seit Wochen heftige Kämpfe. Am Sonntag schlossen sie offenbar eine Waffenruhe, wie Al-Sharaa sagte. Von Seiten der SDF gab es keine solche Bestätigung.

Am Montag will sich Al Sharaa offenbar mit dem SDF-Anführer Maslum Abdi treffen.

Der Empfang des syrischen Machthabers war wegen der Menschenrechtslage umstritten. Ihm wird vorgeworfen, gewaltsam gegen Minderheiten wie Kurden, Alawiten und Drusen vorzugehen. Vor seinem geplanten Flug nach Deutschland starteten Al Sharaas Truppen eine Großoffensive gegen kurdische Milizen im Norden und Osten Syriens.

Al Sharaa ist ein Ex-Dschihadist. Er wurde nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad im Dezember 2024 zum Übergangspräsidenten gewählt.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Syrien: Nach Kämpfen zwischen Regierung und SDF kehren Aleppo-Bewohner zurück

USA starten neue Vergeltungsschläge gegen ISIS in Syrien

EU will Wiederaufbau in Syrien mit 620 Millionen Euro unterstützen