EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Schlechter Start in den Sommer: Ryanair meldet Gewinneinbruch

Schlechter Start in den Sommer: Ryanair meldet Gewinneinbruch
Copyright REUTERS/Francois Lenoir
Copyright REUTERS/Francois Lenoir
Von euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Ryanair hat im zweiten Quartal des Jahres deutlich weniger Gewinnne gemacht. Gründe seien der harte Preiskampf im deutschen Markt, der Brexit und die Probleme bei Boeing.

WERBUNG

Ryanair hat im zweiten Quartal des Jahres deutlich weniger Gewinnne gemacht. Unter anderem wegen des harten Preiskampfs im deutschen Luftverkehrsmarkt, so die Begründung der Billigfluglinie, verdiente sie von April bis Juni 21 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das irische Unternehmen hatte die Ticketpreise im Schnitt um rund sechs Prozent gesenkt. Dadurch wuchsen die Zahl der Fluggäste und der Umsatz. Die Mehreinnahmen konnten den Anstieg der Kosten jedoch nicht ausgleichen. Denn Treibstoff, Flughafengebühren und Personal schlugen deutlicher zu Buche als ein Jahr zuvor.

Hinzu kommt laut Ryanair die anhaltende Unsicherheit rund um den Brexit, der die Konsumfreude in Großbritannien dämpfe. Im Falle eines ungeregelten Austritts werde das Unternehmen seine drei innerbritischen Routen einstellen, so Firmenchef Michael O'Leary.

Ein weiteres Problem: Die Lieferverzögerungen bei Boeing. Ryanair will eigentlich 210 Maschinen vom Typ 737 Max kaufen, für den wegen zweier Abstürze bei anderen Airlines ein weltweites Flugverbot gilt. Das Unternehmen strich seine Wachstumspläne deswegen bereits zusammen und plant für den kommenden Somme nur mit etwa der Hälfte der vorgesehenen Jets. Der erwartete Anstieg der Zahl der Fluggäste wurde dementsprechend ebenfalls um die Hälfte gestutzt. Ryanair rechnet mit nur 157 statt 162 Millionen Passagieren.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Ryanair droht europaweite Streikwelle

Johnson verdoppelt Brexit-Budget

Zu viele Piloten: Hunderte Jobs bei Ryanair in Gefahr