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Wettbewerbsbedenken: EU verbietet Schiffsbaufusion von Hyundai und Daewoo

Eine Daewoo-Werft im südkoreanischen Geoje im Jahr 2017
Eine Daewoo-Werft im südkoreanischen Geoje im Jahr 2017 Copyright Kim Dong-min/YONHAP
Copyright Kim Dong-min/YONHAP
Von Euronews mit dpa, AP
Zuerst veröffentlicht am
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Die EU-Wettbewerbshüter machten eine mögliche Weltmarktdominierung mit steigenden Preisen auch für Verbraucherinnen und Verbraucher geltend.

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Die EU-Kommission hat die geplante Fusion zwischen den Werftsparten der südkoreanischen Konzerne Daewoo und Hyundai untersagt.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager erläuterte, der Zusammenschluss der Firmen hätte zu einer Vorherrschaft auf dem Weltmarkt für den Bau großer Flüssiggastanker geführt. Auf diese Tanker seien europäische Transportunternehmen angewiesen. Folgen der Fusion wären höhere Preise und weniger Wettbewerb, sagte Vestager in Brüssel.

Sie fuhr fort: "Etwa ein Viertel des gesamten Energieverbrauchs der EU entfällt auf Erdgas, das größtenteils importiert wird, auch in flüssiger Form. Das Produkt, das im Mittelpunkt der heutigen Entscheidung steht, ist ein wesentlicher Bestandteil der Flüssiggas-Lieferkette, da große Flüssiggastanker ihre Ladung aus verschiedenen Fördergebieten nach Europa bringen."

Bereits 2019 hatte die EU-Kommission ihre Bedenken geäußert. Gegenmaßnahmen der Südkoreaner seien ausgeblieben, sagte Vestager.

Hyundai und Daewoo kritisierten dieFokussierung auf den Marktanteil. Dieser allein sei kein angemessener Indikator für die Marktmacht im Schiffbau.

Hyundai erwäge, gegen das Fusionsverbot vorzugehen. Weil der globale Markt von dem Plan beeinflusst wird, müssen die Wettbewerbshüter der EU sowie mehrerer Länder zustimmen.

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