Nach dem Tsunami: Japans Fischergemeinden blicken in die Zukunft

Nach dem Tsunami: Japans Fischergemeinden blicken in die Zukunft
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Von Paul Hackett
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Das Erdbeben und der Tsunami von 2011 haben Japan hart getroffen. Mehr als ein Jahrzehnt später reist Euronews in die nordöstliche Tohoku-Region, um herauszufinden, wie sich die Fischergemeinden erholen.

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In dieser Focus-Folge reisen wir in die japanische Region Tohoku, um zu sehen, wie die Fischergemeinden entlang der nordpazifischen Küste des Landes mehr als ein Jahrzehnt nach dem verheerenden Erdbeben, Tsunami und Nuklearunfall von 2011 in die Zukunft blicken.

Erholung der Fischerei

Trotz mehrerer herausfordernder Jahre finden wir heraus, wie die Fischereiindustrie der Hafenstadt Soma dank ihrer jungen, vielfältigen Arbeiterschaft hart daran arbeitet, sich zu erholen. Wir treffen den einheimischen Fischer Masahiro, der erklärt, warum die Fische aus diesem Teil Japans so besonders sind:

"Das Meeresgebiet hier ist reich an Sedimenten, so dass man eine Vielzahl von Fischen fangen kann. Diese Fische werden schnell ans Land gebracht, daher sind sie frisch und lecker."

Hoffnung für die Zukunft

Wir sprechen mit Masahiro auch über seine Hoffnung für die Zukunft und was seiner Meinung nach die wahrscheinlichen Auswirkungen der jüngsten Entscheidung zur Freisetzung von aufbereitetem Wasser aus dem Kernkraftwerk Fukushima Daiichi sein werden.

Comeback der Austernzucht

Weiter nördlich, auf den malerischen Urato-Inseln, entdecken wir, wie die Austernindustrie der Region ein Comeback erlebt hat. Wir treffen den Austernzüchter Haruo, der durch den Tsunami 2011 seine Existenz verlor und uns erzählt, wie die Unterstützung aus Ländern wie Frankreich entscheidend war, um das Blatt zu wenden.

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