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Korallen in der Karibik: Schnelles Handeln zum Schutz gefordert

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Von Denis Loctier  & Sabine Sans

Nicht nur der Klimawandel bedroht die Korallen in der Karibik. Neben der Erwärmung und Versauerung der Ozeane spielen auch Faktoren wie unethische Fischereimethoden und Überfischung eine Rolle.

Unter der strahlend blauen Oberfläche des Karibischen Meeres liegt einer der wertvollsten Schätze unseres Planeten - seine Korallenriffe.

Atemberaubende Artenvielfalt

Weltweit bedecken Korallen weniger als 0,1 Prozent des Meeresbodens. Aber sie sind die Kinderstube für ein Viertel aller bekannten Meeresarten und die Heimat von fast einem Drittel aller Fischarten.

Jeder Quadratkilometer Korallenriff beherbergt so viel Artenvielfalt wie das französische Festland - und kann bis zu 15 Tonnen Fisch und Schalentiere einbringen.

Korallen in Gefahr

Doch die schönen Farben der Korallen sind in Gefahr. Es gibt viele Faktoren, die Korallen bedrohen - darunter die Erwärmung und Versauerung unserer Ozeane, unethische Fischereimethoden und Wasserverschmutzung.

Wissenschaftler schätzen, dass bis 2043 weltweit 90 Prozent der tropischen Riffe verschwunden sein werden, wenn nichts unternommen wird. Davon wären fast 500 Millionen Menschen betroffen, die für ihre Ernährung, ihr Einkommen und ihren Küstenschutz auf sie angewiesen sind.

Es gibt mögliche Lösungen, wenn die Menschheit etwas gegen den aktuellen Trend unternimmt. Doch schnelles und gemeinsames Handeln ist gefragt. Die Korallenriffe brauchen uns genauso wie wir sie brauchen.