Spielberg inszeniert den Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke

Zurück in “Kalte Kriegszeiten” führt Steven Spielbergs Bridge of Spies – Der Unterhändler mit Tom Hanks. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt der Film vom New Yorker Rechtsanwalt James Donovan, der beauftragt wird, die Freilassung eines amerikanischen Piloten auszuhandeln, der auf einem Spionageflug über der Sowjetunion abgeschossen wurde. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt dabei die Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdamm, die durch zahlreiche Agentenaustausch-Aktionen berühmt wurde.
Der Film feierte auf dem 53. New York Film Festival Premiere. Das Drama sei echte Team-Arbeit, wie Steven Spielberg betonte. “Es ist eine Ensemble-Leistung, nicht nur Tom Hanks leistet Großes, auch Mark Rylance und das gesamte Drehteam, das dahintersteht, um diese wahre Geschichte nachzuerzählen. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Erfahrung, es ist ein Film, der durch seine Darsteller beeindruckt. “
Die Dreharbeiten fanden im November 2014 unter anderem auch auf der Glienicker Brücke statt. Dafür war sie wie zu Zeiten des Kalten Krieges hergerichtet und für den Publikumsverkehr gesperrt worden.
Mark Rylance: “Es ist auf gewisse Weise ein altmodischer Film ohne besondere Spezialeffekte. Es ist einfach ein gute Story, mit historischem Hintergrund. Dafür sorgten Matt Charman, der die erste Drehbuchfassung schrieb und Joel und Ethan Cohen, die den Text auf eindringliche Weise verdichteten.”
“Bridge Of Spies – Der Unterhändler” kam im November die Kinos deutschsprachigen Kinos.