Virtuelles Theater dank immersiver Telepräsenz

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Von Euronews
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Zu Coronazeiten wird auch das Bühnenschauspiel virtuell.

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Videokonferenzen werden seit Beginn der Coronaviruspandemie immer mehr genutzt.

Jetzt bringt diese Internet-Technologie Schauspielstudenten zusammen, die Tausende von Kilometern voneinander entfernt sind.

Seit 2015 experimentieren die Coventry University in England und die Tampere University in Finnland mit immersiver Telepräsenz-Technologie.

Schauspieler James Hunter sagt: "Es ist nicht wie ein Bühnenschauspiel, es ist aber auch keine Arbeit mit der Kamera wie für Film- und Fernsehen. Es ist ein seltsamer Mittelweg mit einer ganz anderen Perspektive."

Schauspielerin Beth Kiddie meint: "Die Verzögerung ist sicherlich vorhanden, man kann es fühlen. Besonders wenn die Sätze schnell hin- und hergehen müssen.

Erst zuhören wie bei normaler Rede, das geht nicht. Wenn der andere mitten drin in seinem Satz ist, musst du mit Deinem Text schon anfangen."

Aufgrund der sozialen Distanz, die die Häuser respektieren müssen, und der Schließung vieler Bühnen versuchen Theater auf der ganzen Welt mit Nachdruck, Lösungen zu finden, um durch die Coronakrise zu kommen.

Tom Gorman, Dozent für Theater an der Coventry University sagt: "Es ist eine großartige Möglichkeit, international zu arbeiten. Es ist eine großartige Möglichkeit, Menschen näher zusammenzubringen. Es ist billiger, umweltfreundlicher, als wenn Sie um die Welt fliegen würden."

Die immersive Telepräsenz-Technologie ist zwar noch im Anfangsstadium, aber sie ist ein Weg zu einem neuen, sicheren, virusgeschützten Theatererlebnis geben.

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