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EU nach Brexit beliebter?

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Von Euronews
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Niemand will nach Afrika flüchten, meint die französische Zeitung "Liberation"

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Während die Vertreter der 27 EU-Mitgliedsländer in Rom versprachen, den Frieden in Europa zu wahren und den Wohlstand zu mehren, löst die Regierung in London in der kommenden Woche den Austritt aus der EU aus.

Der Brüsseler Korrespondent der linksliberalen französischen Zeitung “Liberation”, Jean Quatremer, meint dazu:

“Der Brexit löst das Gegenteil dessen aus, was manche erwartet hatten: Niemand kündigte ein Referendum an, es wird also nicht zu einem Austritt Polens oder der Niederlande kommen. Auch die euroskeptischen Länder sind entschlossen zu bleiben und es den Briten nicht nachzutun. Die öffentliche Meinung scheint wieder erwacht zu sein, nachdem sie von dem Skeptizismus und der Ablehnung Europas wie gelähmt war. Den Menschen ist völlig klar, dass es seit mehr als 70 Jahren keinen Krieg in Europa gibt und dass es trotz der Ungleichheit und der Arbeitslosigkeit in einigen Ländern weniger schlimm ist als in anderen Teilen der Welt. Wir leben auf einem Kontinent, der andere anzieht. Es gibt nicht viele Europäer, die nach Afrika, Nahost oder in die Vereinigten Staaten flüchten. Den Bürgern liegt viel mehr an Europa, als man sich das vorstellen kann.”

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