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"McCain-Haus": US-Senator als möglicher Namenspatron für NATO-Hauptquartier

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Von Euronews
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Der konservative US-Senator und Kriegsbefürworter John McCain könnte kurz nach seinem Tod zum Namensgeber für das neue Hauptquartier der Militärallianz werden.

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Das neue Hauptquartier der Militärallianz NATO in Brüssel hat mehr als eine Milliarde Euro gekostet. Nur ein prestigeträchtiger Name für das Gebäude war im Preis nicht inklusive. Der gerade verstorbene US-Senator John McCain könnte nun zum Namenspatron werden.

Den Vorschlag des britischen Parlamentariers Tom Tugendhat unterstützen auch die ehemaligen NATO-Chefs Anders Fogh Rasmussen, Lord Robertson of Port Ellen und Javier Solana.

Der derzeitige NATO-Chef, Jens Stoltenberg, will den Vorschlag prüfen. Dem konservativen McCain gegenüber äußerte er großen Respekt.

McCain war – im Gegensatz zu Parteikollege Donald Trump – ein großer Unterstützer der NATO und ein Freund der Osterweiterung der Allianz. Er starb am 25. August 2018.

"Es gibt nichts Besseres, als das neue Hauptquartier der NATO nach diesem Mann zu benennen, der mehr für die Organisation getan hat als jeder andere seit dem Fall des Eisernen Vorhangs", so der ehemalige estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves.

Die NATO selbst ist derzeit in einer Krise. Vor allem aus den USA gibt es Vorwürfe gegenüber den Mitgliedern, nicht ausreichend Geld für die Verteidigung auszugeben, auch Deutschland sieht sich dieser Anschuldigung ausgesetzt. Die USA unter Präsident Trump, bisheriger Hauptunterstützer des Bündnisses, haben sogar mit dem Austritt gedroht.

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