Behelfsunterkünfte und Stromgeneratoren - wie die EU der Ukraine durch den Winter hilft

Ein Blick auf eine zerstörte Eisenbahnbrücke über den Fluss Siverskiy Donets in der Nähe von Raigorodka im Osten der Ukraine
Ein Blick auf eine zerstörte Eisenbahnbrücke über den Fluss Siverskiy Donets in der Nähe von Raigorodka im Osten der Ukraine Copyright AP Photo/Evgeniy Maloletka
Von Stefan GrobeAlice Tidey
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Die Europäische Union hat der Ukraine jetzt mehr als eine Milliarde Euro an humanitärer Hilfe bereitgestellt, wobei sich die Bemühungen nun auf die Vorbereitung auf den Winter konzentrieren, sagte der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarčič.

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Die Europäische Union hat der Ukraine jetzt mehr als eine Milliarde Euro an humanitärer Hilfe bereitgestellt, wobei sich die Bemühungen nun auf die Vorbereitung auf den Winter konzentrieren, sagte der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarčič, am Donnerstag im EU-Koordinierungszentrum für Notfallmaßnahmen in Brüssel.

„Wir haben der Überwinterung bereits vor Monaten Priorität eingeräumt“, fügte Lenarčič hinzu, wobei bereits Hunderte von Notunterkünften im gesamten Landkreis errichtet wurden.

Auch der Energiebedarf des Landes wird Vorrang eingeräumt, da Russland seine Angriffe gegen die zivile Infrastruktur verstärkt hat.

Nach Angaben der Vereinten Nationen haben russische Raketenangriffe auf ukrainische kritische Infrastruktur Millionen von Menschen in mindestens 16 der 24 Regionen des Landes und in der Hauptstadt Kiew ohne Strom, Wasser oder Heizung zurückgelassen.

Im kürzlich befreiten Kherson haben die Menschen seit über zwei Wochen kein Wasser und keinen Strom, während die Lebensmittel auf den Märkten zur Neige gehen, die meisten Geschäfte leer sind und Apotheken und Gesundheitseinrichtungen keine Medikamente haben, teilte die UNO diese Woche mit.

Die EU hat über ihr Katastrophenschutzverfahren 500 Generatoren bereitgestellt, weitere 300 wurden durch humanitäre Hilfe finanziert. Außerdem wurden Reparatursätze zur Behebung von Schäden an Stromnetzen bereitgestellt.

„Aber angesichts der Schäden, die angerichtet werden, braucht es natürlich noch viel mehr“, betonte Lenarčič.

Der größte Teil dieser Hilfe wird über drei Drehkreuze im benachbarten Polen, der Slowakei und Rumänien geleitet, die ebenfalls aufgefordert werden, sich auf mögliche Flüchtlingswellen im Winter vorzubereiten.

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