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Deutschland beschuldigt Russland eines Cyberangriffs auf die SPD

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock spricht am Freitag, 3. Mai 2024, in Adelaide während einer Zeremonie anlässlich der Rückgabe von vier bedeutenden Kulturgütern.
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock spricht am Freitag, 3. Mai 2024, in Adelaide während einer Zeremonie anlässlich der Rückgabe von vier bedeutenden Kulturgütern. Copyright Michael Errey/AP
Copyright Michael Errey/AP
Von Euronews mit AP
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Deutschland beschuldigte den militärischen Geheimdienst Russlands eines Cyberangriffs aus dem Jahr 2023.

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Der russische Nachrichtendienst GRU wurde von der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock beschuldigt, einen "absolut unerträglichen" Cyberangriff begangen zu haben. Baerbock erklärte, dass im vergangenen Jahr russische staatliche Hacker hinter einem Cyberangriff standen, der die SPD ins Visier genommen hatte. Im Juni 2023 gab die SPD bekannt, dass zu Beginn des Jahres Cyberkriminelle die E-Mail-Konten ihrer Führungskräfte angegriffen hatten. Das ergab eine Untersuchung der deutschen Regierung unter der Leitung des Außenministeriums.

"Russische staatliche Hacker haben Deutschland im Cyberspace angegriffen", sagte sie auf einer Pressekonferenz in der australischen Stadt Adelaide. "Wir können diesen Angriff der Gruppe APT28 zuschreiben, die vom militärischen Geheimdienst Russlands gesteuert wird. Das ist absolut untragbar und inakzeptabel und wird Konsequenzen haben", sagte sie.

Baerbock auf mehrtägiger Reise durch Ozeanien

Baerbocks Australienbesuch markiert einen historischen Moment: Zum ersten Mal seit 13 Jahren reist eine deutsche Außenministerin in das Land am anderen Ende der Welt. Von Australien aus setzt sie ihre Reise fort, die sie auch nach Neuseeland und zu den Fidschi-Inseln führt. Im Fokus steht dabei vor allem die Sicherheitspolitik, da die Bestrebungen Chinas, Einfluss in der Pazifikregion zu gewinnen, zunehmend in den Mittelpunkt internationaler Diskussionen rücken.

"Die verteidigungspolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Australien ist eng und wir möchten sie weiter vertiefen und gemeinsam ausbauen, denn wir befinden uns in einer Situation, in der wir ähnlichen Bedrohungen ausgesetzt sind", sagte Baerbock.

Krieg im Gazastreifen stand im Mittelpunkt der Gespräche in Australien

Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Baerbock und ihrer australischen Amtskollegin Penny Wong stand der Krieg in Gaza. "Ich denke, wir sind uns alle darüber im Klaren, dass der einzige Weg aus diesem Kreislauf der Gewalt, den wir im Nahen Osten mit so hohen Kosten erleben, der ist, der letztendlich eine Zweistaatenlösung gewährleistet", sagte Wong.

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