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Heftige Überschwemmungen im Osten Ugandas

22 Tote nach Überschwemmungen im Osten Ugandas

Die Zahl der Todesopfer in der ostugandischen Stadt Mbale ist nach Sturzfluten auf 22 gestiegen. Zwei Flüsse waren am Wochenende über die Ufer getreten, nachdem die Stadt von heftigen Regenfällen heimgesucht worden war. Das führte zu Schlammlawinen, die große Schäden angerichtet haben und Hunderte von Einwohnern obdachlos machten.

Einige der Opfer seien in einem Minibus eingeschlossen worden: bei ihnen handelte es sich um Bekannte, die auf dem Weg zu einer Party waren, aber von den Fluten von der Straße gefegt wurden. Fünf Leichen seien aus dem überfluteten Kleinbus gezogen worden, während die Suchmannschaften um das verunglückte Fahrzeug herum nach weiteren möglichen Opfern suchten, wie ein Augenzeuge berichtete.

Ein gemeinsames Aufgebot von Polizei, Armee und Rotem Kreuz suchte weiter nach den Vermissten in den schlammigen Fluten, die Häuser, Brücken, Geschäfte und Straßen verschluckt hatten.

Ministerpräsident Robinah Nabbanja, der den Schauplatz der Überschwemmungen besuchte, erklärte, dass die Katastrophe möglicherweise hätte vermieden werden können, wenn die Menschen nicht in die Uferbereiche vorgedrungen wären.

Das Distrikt Mbale, in dem die Stadt Mbale liegt, hat laut der jüngsten Zählung 2020 über 500.000 Einwohner:innen und ist eines der am dichtesten besiedelten Gebiete Ugandas.