Hurrikan "Norma" sucht Mexiko heim.

Hurrikan "Norma" wirbelt Mexiko durcheinander

Der Strand in San Jose del Cabo: Hurrikan "Norma" sorgt für heftige Stürme, Regen und Überschwemmungen. 

Der Strand in San Jose del Cabo: Hurrikan "Norma" sorgt für heftige Stürme, Regen und Überschwemmungen. 

Wie der mexikanische Wetterdienst mitteilte, erreichte das Zentrum des Wirbelsturms die Pazifikküste an der Halbinsel Baja California. In der Region halten sich nach Angaben der lokalen Behörden rund 60.000 vorwiegend ausländische Touristen auf.

Beim Eintreffen an Land schwächte der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde auf Stufe 1 ab und zog weiter Richtung Norden. An den Küsten der Baja California wurden Wellen von 7 bis 9 Metern Höhe gemessen.

Der Wetterdienst rechnete aufgrund der geringen Geschwindigkeit von 13 Kilometern pro Stunde mit größeren Schäden. Der Gouverneur des Bundesstaates von Baja California Sur hatte die Bevölkerung zuvor aufgefordert, ihre Häuser und Hotels nicht zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen.

Die Hurrikan-Saison beginnt im Pazifik am 15. Mai und im Atlantik am 1. Juni. Sie endet in beiden Regionen am 30. November. Tropische Wirbelstürme entstehen über warmem Ozeanwasser. Die zunehmende Erderwärmung erhöht die Wahrscheinlichkeit starker Stürme. Von einem Hurrikan spricht man ab einer Windgeschwindigkeit von 119 Stundenkilometern.