Amerikaner räumen vor potenziell „katastrophalem“ Winterwetter die Supermarktregale leer. Die Kältewelle könnte landesweit mindestens 160 Millionen Menschen treffen.
Von Texas bis Washington, D.C., stoßen Kundinnen und Kunden auf leere Regale. Das Land rüstet sich für einen massiven Wintersturm, der am Wochenende weite Teile der USA treffen dürfte.
Später am Freitag könnten in Texas und Oklahoma Eisregen, Schnee und Graupel einsetzen. Anschließend zieht das System in den Süden und bringt gefrierenden Regen und Graupel.
Dann erreicht das Tief den Nordosten und bringt rund 30 Zentimeter Neuschnee. Betroffen sind Washington, D.C., New York und Boston, prognostiziert der US-Wetterdienst.
Mehr als 2.700 Flüge für das Wochenende sind bereits gestrichen. Darunter viele Verbindungen von und nach Texas.
In Texas versichern die Behörden, das Stromnetz sei in besserer Verfassung als vor fünf Jahren. Damals brach es bei einem tödlichen Wintersturm zusammen und ließ Millionen ohne Strom.
Der republikanische Gouverneur Greg Abbott sagte vor Journalistinnen und Journalisten, das Netz sei „stärker und besser vorbereitet denn je“ und „voll in der Lage, diesen Wintersturm zu bewältigen“.
Doch Michael Webber, Ingenieurprofessor an der University of Texas, warnt, Eisablagerungen blieben „ein großes Risiko“ im ganzen Land. Eis könne sich ansammeln und Bäume schwer machen. Dadurch können Leitungen beschädigt werden, Stromausfälle sind die Folge.