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Flutwasser stürzt vom oberen Dorfteil auf die tiefer gelegenen Häuser zu.

Video. Sturm Leonardo: Alarmstufe Rot wegen sintflutartiger Regenfälle

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Sturm Leonardo trifft den Süden Spaniens mit voller Wucht, setzt Grazalema unter Wasser, zwingt Menschen zur Evakuierung und Schulen zur Schließung. Unwetterwarnungen in Rot und Angst vor Sturzfluten bleiben bestehen.

Im Ort Grazalema in der Provinz Cádiz sind bereits mehr als vierhundertsiebzig Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Die unterirdischen Wasserläufe sind überlastet, Flusswasser dringt in die Straßen.

Rund sechzig Bewohnerinnen und Bewohner tiefer gelegener Viertel mussten ihre Häuser verlassen. Der Bürgermeister warnte, dass später am fünften Februar auch höher gelegene Häuser in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Für die Region gilt weiter die höchste Unwetterwarnstufe Rot. Es werden bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter und Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde erwartet. Der Unterricht ist ausgesetzt, von Reisen raten die Behörden ab.

Rettungs- und Notdienste meldeten landesweit bereits Hunderte Einsätze, von Straßensperrungen bis hin zu Risiken für die Stromversorgung. Nach mehreren Wochen mit Stürmen ist der Boden völlig gesättigt und kann kaum noch Wasser aufnehmen. Die Sorge vor Erdrutschen wächst.

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