Ein bewaffneter Mann hat am Montag von einer der historischen Pyramiden von Teotihuacán aus auf Touristinnen und Touristen geschossen. Er tötete dabei einen Kanadier und verletzte an der archäologischen Stätte nördlich von Mexikos Hauptstadt mindestens dreizehn Menschen, teilten die Behörden mit.
Der Angreifer erlag später einer Schussverletzung, die er sich selbst zugefügt hatte. Nach Angaben der Behörden wurden sieben Menschen durch Kugeln getroffen. Augenzeuginnen und Augenzeugen berichteten zudem von weiteren Personen, die beim Versuch zu fliehen stürzten und sich dabei verletzten.
Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser, darunter Touristinnen und Touristen aus Kolumbien, Russland und Kanada. Zu ihrem Gesundheitszustand lagen zunächst keine Angaben vor. Aufnahmen lokaler Medien zeigen den Schützen auf der Pyramide; im Hintergrund sind Schüsse zu hören, Menschen suchen Deckung.
Präsidentin Claudia Sheinbaum kündigte Ermittlungen an und sprach den Betroffenen ihre Solidarität aus. Kanadas Außenministerin Anita Anand bestätigte, dass ein kanadischer Staatsbürger getötet und ein weiterer verletzt wurde.