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Menschen stehen nach einem Beben mit mehreren Nachbeben auf einer Straße in Caracas, Venezuela, am Mittwoch, 24. Juni.

Video. Erdbeben in Venezuela: Menschen fliehen in Panik

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Fotos aus dem Flughafen Simón Bolívar zeigen rissige Wände, eingestürzte Deckenplatten und Trümmer. Sie machen das Ausmaß der Schäden nach zwei starken Erdbeben in Venezuela am 24. Juni 2026 deutlich.

Ein von dem venezolanischen Abgeordneten Wilmer Azuaje verbreitetes Video zeigte offenbar schwere Schäden an der Bausubstanz des wichtigsten internationalen Flughafens des Landes. Die Behörden sperrten den Airport und ließen umfangreiche Sicherheitskontrollen vornehmen.

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Venezuela rief den Notstand aus, nachdem zwei starke Erdbeben innerhalb weniger Sekunden die nordzentralen Küstengebiete des Landes erschüttert hatten. Nach Angaben des US Geological Survey erreichte das erste Beben die Stärke 7,2, das zweite 7,5. Das Hauptbeben ereignete sich demnach rund 39 Sekunden nach dem ersten und lag in der Nähe von Morón westlich von Caracas.

In Caracas suchten Rettungskräfte und Freiwillige in Trümmern und beschädigten Gebäuden nach Überlebenden. Die Behörden prüften das Ausmaß der Zerstörung und warnten vor möglichen Nachbeben. Die Zahl der Opfer blieb in den ersten Meldungen unklar, später berichteten einige Medien jedoch von Toten und Verletzten.

Die Erdstöße zählen zu den stärksten in Venezuela seit 1900. Sie legten große Teile des öffentlichen Lebens lahm und schürten im ganzen Land die Sorge vor weiteren Nachbeben.

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