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Europa testet Technologie zur Rückkehr aus dem All

Europa testet Technologie zur Rückkehr aus dem All
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Die Europäische Raumfahragentur (ESA) startet am Mittwoch ein Experiment, um Technologien für wiederverwendbare Raumschiffe zu testen, die dem Wiedereintritt in die Atmosphäre standhalten.

Vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana soll eine Trägerrakete den Weltraumflieger Intermediate eXperimental Vehicle, kurz IXV, in den Weltraum befördern. Nach etwa 60 Minuten beginnt die Wiedereintrittsphase, bei der wichtige Daten gesammelt werden sollen. Am Mittwoch um 11 Uhr MEZ soll der Testflug abheben. Das Experiment gilt als wichtiger Schritt der europäischen Raumfahrt hin zur Entwicklung eigener Raumfähren, die die Rückkehr zur Erde unbeschadet überstehen.

Jeremy Wilks, euronews-Experte für Raumfahrt erklärt: “Es handelt sich um einen experimentellen Testflug – alles kann dabei passieren. Simualtionen und Windkanäle können die realen Konditionen nicht ersetzen, die bei einem Wiedereintritt in die Atmosphäre herrschen. Dazu muss man in den Weltraum und zurück. Der Weltraumflieger IXV hat insgesamt 300 Sensoren, die während er zur geplanten Landung im Pazifischen Ozean ansetzt, Informationen zu Luftdruck, Temperatur und Beschleunigung sammeln.”

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