I am glad to announce that Theresa May will remain as Home Secretary.

— David Cameron (David_Cameron) May 8, 2015 Philip Hammond will remain as Foreign Secretary.\u2014 David Cameron (David_Cameron) May 8, 2015

My final appointment tonight is Michael Fallon as Defence Secretary.

— David Cameron (David_Cameron) May 8, 2015 Die Konservativen hatten bei der Parlamentswahl am Donnerstag \u00fcberraschend die absolute Mehrheit erreicht und k\u00f6nnen nun \u2013 anders als nach der letzten Wahl \u2013 alleine regieren. Cameron dankte in einer Rede, seinem ehemaligen Koalitionspartner, den Liberal Democrats mit Parteichef Nick Clegg: \u201cIch bin stolz, die erste Koalitionsregierung in 70 Jahren angef\u00fchrt zu haben und ich m\u00f6chte all jenen danken, die so hart gearbeitet haben, um uns zum Erfolg zu f\u00fchren, im Besonderen Nick Clegg. Ed Miliband hat mich heute Morgen angerufen, um mir Gl\u00fcck zu w\u00fcnschen f\u00fcr die neue Regierung \u2013 eine typisch noble Geste von jemandem, der ganz klar f\u00fcr die richtigen Beweggr\u00fcnde im Dienst der \u00d6ffentlichkeit steht\u201d. Sowohl Ed Miliband, Parteichef von Labour, als auch Nick Clegg von den Liberal Democrats hatten nach ihren Wahlniederlagen den R\u00fccktritt angek\u00fcndigt. David Camerons Wahlversprechen, das britische Volk 2017 \u00fcber den Verbleib Gro\u00dfbritanniens in der EU abstimmen zu lassen, r\u00fcckt nun in greifbare N\u00e4he. Europskeptiker innerhalb der eigenen Partei hatten ihn zu dem Versprechen vor der Parlamentswahl gebracht. Welches Verh\u00e4ltnis David Cameron nun zur EU haben will, ist derzeit unklar, meint ein politischer Analyst des Zentrums f\u00fcr Europastudien in London: \u201cWenn man sich anschaut, wie hoch und gleichzeitig unerwartet das Wahlergebnis war, wird David Cameron eventuell das Datum des Referendums vorziehen. Doch vor allem wird er erkl\u00e4ren m\u00fcssen, was er genau zu \u00e4ndern versucht. Gro\u00dfbritannien hat immer angek\u00fcndigt, dass es Abkommen \u00e4ndern will, dass es mit den restlichen EU-Mitgliedern \u00fcber Satzungs\u00e4nderungen verhandeln will, aber es wurde nie genau erkl\u00e4rt, was konkret ge\u00e4ndert werden soll.\u201d International und vor allem in der EU wird das geplante Referendum kritisch betrachtet, auch weil es die EU-Politik erheblich behindern k\u00f6nnte. Ob ein Tweet des Chefs der Liberalen im EU-Parlament, Guy Verhofstadt, etwas an der Anti-EU Stimmung in Gro\u00dfbritannien \u00e4ndern kann? I want UK at the heart of the EU just as my fridge is the heart of my office David_CameronEd_Miliband nick_cleggpic.twitter.com/arvezK2UwC

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Cameron trifft erste Personalentscheidungen

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Von Alexandra Leistner
Cameron trifft erste Personalentscheidungen

Einen Tag nach seinem Wahlsieg hat der britische Premierminister David Cameron erste Personalentscheidungen getroffen: Auf Twitter teilte er mit, dass George Osborne Finanzminister der konservativen Regierung bleibt. Auch die Ressortchefs für Innen, Außen und Verteidigung bleiben im Amt.

Die Konservativen hatten bei der Parlamentswahl am Donnerstag überraschend die absolute Mehrheit erreicht und können nun – anders als nach der letzten Wahl – alleine regieren. Cameron dankte in einer Rede, seinem ehemaligen Koalitionspartner, den Liberal Democrats mit Parteichef Nick Clegg: “Ich bin stolz, die erste Koalitionsregierung in 70 Jahren angeführt zu haben und ich möchte all jenen danken, die so hart gearbeitet haben, um uns zum Erfolg zu führen, im Besonderen Nick Clegg. Ed Miliband hat mich heute Morgen angerufen, um mir Glück zu wünschen für die neue Regierung – eine typisch noble Geste von jemandem, der ganz klar für die richtigen Beweggründe im Dienst der Öffentlichkeit steht”.

Sowohl Ed Miliband, Parteichef von Labour, als auch Nick Clegg von den Liberal Democrats hatten nach ihren Wahlniederlagen den Rücktritt angekündigt.

David Camerons Wahlversprechen, das britische Volk 2017 über den Verbleib Großbritanniens in der EU abstimmen zu lassen, rückt nun in greifbare Nähe. Europskeptiker innerhalb der eigenen Partei hatten ihn zu dem Versprechen vor der Parlamentswahl gebracht. Welches Verhältnis David Cameron nun zur EU haben will, ist derzeit unklar, meint ein politischer Analyst des Zentrums für Europastudien in London: “Wenn man sich anschaut, wie hoch und gleichzeitig unerwartet das Wahlergebnis war, wird David Cameron eventuell das Datum des Referendums vorziehen. Doch vor allem wird er erklären müssen, was er genau zu ändern versucht. Großbritannien hat immer angekündigt, dass es Abkommen ändern will, dass es mit den restlichen EU-Mitgliedern über Satzungsänderungen verhandeln will, aber es wurde nie genau erklärt, was konkret geändert werden soll.”

International und vor allem in der EU wird das geplante Referendum kritisch betrachtet, auch weil es die EU-Politik erheblich behindern könnte.

Ob ein Tweet des Chefs der Liberalen im EU-Parlament, Guy Verhofstadt, etwas an der Anti-EU Stimmung in Großbritannien ändern kann?