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Irakische Luftwaffe tötet offenbar ranghohe IS-Extremisten - Schicksal des "Kalifen" Al-Bagdadi unklar

Irakische Luftwaffe tötet offenbar ranghohe IS-Extremisten - Schicksal des "Kalifen" Al-Bagdadi unklar
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Bei Angriffen der irakischen Luftwaffe am Sonntag sollen ein Autokonvoi und der Ort eines geplanten Treffens von Anführerern der IS-Miliz zerstört worden sein. Dem Militär zufolge wurden dabei mehrere ranghohe IS-Extremisten getötet.

Das Schicksal des selbst ernannte Kalifen der IS-Miliz, Abu Bakr Al-Bagdadi, ist bislang jedoch unklar. Nach Angaben von Krankenhäusern der Region war Al-Bagdadi nicht unter den dort eingelieferten Verletzten oder Getöteten.

Sicherheitskreise bestätigten, dass der Angriff am Sonntag stattfand. Laut dem irakischen Militär basierte er auf “Geheimdienstinformationen”. Der geplante Treffpunkt soll nahe der Stadt Karabla im Westen des Landes gelegen haben.

Von Al-Bagdadi gibt es schon seit Monaten kein Lebenszeichen. Die IS-Miliz hatte zuletzt im Mai eine Audio-Nachricht verbreitet, die von ihm stammen soll. Damals waren bislang ebenfalls unbestätigte Meldungen kursiert, dass Al-Bagdadi bei einem US-Luftangriff schwer verletzt oder gar getötet worden sei.

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