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Staatsakt für die Opfer der Pariser Anschläge

Staatsakt für die Opfer der Pariser Anschläge
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Von Christoph Debets
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Mit einem Staatsakt im Invalidendom in Paris hat Frankreich der Opfer der Anschläge von Paris gedacht. Zu der Gedenkveranstaltung waren mehr als

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Mit einem Staatsakt im Invalidendom in Paris hat Frankreich der Opfer der Anschläge von Paris gedacht. Zu der Gedenkveranstaltung waren mehr als 1.000 geladene Gäste gekommen, darunter zahlreiche Angehörige der 130 Toten. Die Anteilnahme im ganzen Land war groß. Überall waren viele Häuser und Fenster mit der französische Flagge geschmückt.

Nach einer Schweigeminute zu Ehren der Getöteten wurden die Namen und Lebensalter der 130 Opfer verlesen.

Der sichtlich gerührte Staatspräsident François Hollande sagte den Opfern und ihren Angehörigen die konsequente Bekämpfung der IS-Dschihadisten zu. “Ich verspreche, dass Frankreich alles tun wird, um diese Armee von Fanatikern, die für diese Verbrechen verantwortlich sind, zu zerstören”.

Und er versprach, dass Frankreich sich treu bleibt.

“Der Patriotismus, den wir heute sehen, mit den stolz gehissten Flaggen, den spontanen Versammlungen der Menschen, den Massen, die die Marseillaise singen, das hat nichts mit Rache oder Ausgrenzung zu tun, denn Frankreich bleibt ungeachtet des Dramas, ungeachtet des vergossenen Blutes seinen Prinzipien der Hoffnung und Toleranz treu”, erklärte Hollande.

Am 13. November hatten mehrere Kommandos islamischer Extremisten mit Schnellfeuregewehren und Sprengstoffwesten an mehreren Orten der französischen Hauptstadt zugeschlagen. Die IS-Dschihadisten hatten sich zu der Anschlagserie bekannt und sie als Vergeltung für das militärische Vorgehen Frankreichs gegen die IS-Miliz bezeichnet.

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