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Konkurrent der Weltbank: Asiatische Investmentbank geht an den Start

Konkurrent der Weltbank: Asiatische Investmentbank geht an den Start
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Viele sehen in ihr einen Konkurrenten der von der USA dominierten Weltbank: Die Asiatische Infrastruktur-Investmentbank hat in Peking ihre Arbeit aufgenommen.

Die Entwicklungsbank soll künftig Infrastrukturprojekte in Asien finanzieren, so Chinas Staatschef Xi Jinping: Eine Voraussetzung, um auch künftig das enorme Wirtschaftswachstum in der Region zu sichern.

China ist der wichtigste Geldgeber der Bank, die jährlich rund zehn bis 13 Milliarden Euro investieren wird.

Es sei wichtig, dieses Thema anzugehen, so der Bankpräsident Jin Liqun. Eine gute Infrastruktur sei entscheidend für ein stabiles Wirtschaftswachstum, vergrößere die wirtschaftlichen Möglichkeiten und verbessere die Lebensqualität aller.

Die USA und Japan beteiligen sich nicht an der Bank. Wichtige Partner der beiden Länder gehören allerdings zu den Gründungsmitgliedern der AIIB, darunter Deutschland, Australien und Großbritannien. Deutschland ist sogar der viertgrößte Geldgeber.

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