Orlando: Lange Schlangen vor den Blutspendezentren

Orlando: Lange Schlangen vor den Blutspendezentren
Von Euronews
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Lange Schlangen vor den Blutspendezentren in Orlando: Nachdem Hunderte dem Aufruf von OneBlood folgten, hat der Spendendienst sein Limit erreicht.

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Lange Schlangen vor den Blutspendezentren in Orlando: Nachdem Hunderte dem Aufruf von OneBlood folgten, hat der Spendendienst sein Limit erreicht. Die Organisation rief die Menschen dazu auf, im Laufe der Woche wiederzukommen. Die Solidarität mit den Verletzten des Massakers war laut OneBlood beispiellos.

“Ich tue alles was ich kann und das ist Blut spenden, um die Opfer zu unterstützen, die immer noch um ihr Leben kämpfen”, so ein Mann aus Orlando, der in der Schlange stand.

Eine Frau sagte: “Wir hoffen, dass wir den Blutzentren und den Angehörigen und Opfern helfen können.”

Meldungen denen zufolge das Spendeverbot für Schwule aufgehoben wurde stellten sich als falsch heraus. OneBlood widersprach Berichten in sozialen Medien die besagten, dass das Zentrum diese Spender wegen der Notlage akzeptieren würde.

All FDA guidelines remain in effect for blood donation. There are false reports circulating that FDA rules were being lifted. Not true.

— OneBlood (@my1blood) 12. Juni 2016

Männer, die im zurückliegenden Jahr Sex mit anderen Männern hatten, dürfen in den USA kein Blut spenden, da sie als HIV-Risikogruppe gelten, so die Richtlinie der Gesundheitsbehörden. In Deutschland gilt ein unbegrenztes Blutspendeverbot für diese Männer.

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