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Versorgung der Verletzten von Ost-Aleppo kaum noch möglich

Versorgung der Verletzten von Ost-Aleppo kaum noch möglich
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Die Angriffe Syriens und Russlands auf Ost-Aleppo haben sich in den vergangenen Tagen verstärkt. Die Zivilbevölkerung ist besonders betroffen. Der stellvertretende UN-Sondergesandte für Syrien, Ramzy Ezzeldin Ramzy, sagte: “Die WHO hat mögliche Evakuierungspläne entwickelt, denn das Wichtigste ist es im Moment, die Verletzten in Sicherheit zu bringen. Es ist entscheidend, dass wir diese Evakuierungen so schnell wie möglich realisieren können.”

Insgesamt sind nur noch 30 Ärzte in Aleppo.

Abd Arrahman Alomar SAMS

Am Mittwoch wurde mindestens ein Krankenhaus im Ostteil Aleppos zerbombt, die Organisation Ärzte ohne Grenzen spricht von zwei Kliniken. Mehr als 200 Verwundete müssten dringend aus der Stadt gebracht werden, so die Syrian American Medical Society. Es seien zudem kaum noch Ärzte in der Stadt, die Versorgung der Verletzten sei kaum mehr möglich, hieß es.

Abd Arrahman Alomar von SAMS: “Nur ein Gynäkologe kann in Ost-Aleppo Frauen behandeln. Es sind nur noch zwei Kinderärzte da für die Kinder in Ost-Aleppo. Es gibt keinen Anästhesisten mehr in Aleppo. Insgesamt sind nur noch 30 Ärzte da.”