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\n\u0022Im Pr\u00e4sidentenpalast sagte Franziskus\u0022:http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2016/september/documents/papa-francesco_20160930_georgia-autorita-tbilisi.html in seiner Rede: \u0022Tats\u00e4chlich scheint an allzu vielen Orten der Erde eine Mentalit\u00e4t vorzuherrschen, die es erschwert, die legitimen Unterschiede und Gegens\u00e4tze \u2013 die immer aufkommen k\u00f6nnen \u2013 in einem Rahmen der Gegen\u00fcberstellung und des zivilen Dialogs zu halten, wo Vernunft, M\u00e4\u00dfigung und Verantwortlichkeit \u00fcberwiegen.\u0022\n
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Apostolische Reise nach Georgien und Aserbaidschan: Begegnung mit der assyrisch-chald\u00e4ischen Gemeinschaft in ... https://t.co/khfRq1j5iA

— Vatican.va (vatican_va_de) 30. September 2016\n \n \n\nAm Flughafen protestierten einige orthodoxe Hardliner und Priester gegen den Besuch, sie bezeichneten den Papst als \u201cAntichrist\u201d. Das Verh\u00e4ltnis der orthodoxen und der katholischen Kirche ist kompliziert. Einem m\u00f6glichen \u00f6kumenischen Gottesdienst hatte Illia II. bereits im Vorfeld des Besuchs eine Absage erteilt. Am Sonntag reist Franziskus weiter nach Aserbaidschan.\n\n Mehr zum Thema\nManuskript der Papst-Rede in Deutsch\nBesuchsprogramm des Papstes\nGeorgische Seite zum Papstbesuch\nWebsite der georgisch-orthodoxen Kirche \u2013 Georgisch\n\n \n \n Die Georgisch-Orthodoxe Kirche\nDie Georgische Orthodoxe Apostelkirche geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten christlichen Gemeinden der Welt. Das Gebiet der heutigen S\u00fcdkaukasusrepublik Georgien wurde im 4. Jahrhundert christianisiert. Nach dem Zerfall der Sowjetunion erlebte die Kirche in den Neunzigerjahren eine Renaissance. Seitdem gilt sie als St\u00fctze des Staates.\n\n Mehr als 80 Prozent der rund 4 Millionen Georgier bezeichnen sich als orthodox. Die Verfassung w\u00fcrdigt die besondere Rolle der Kirche in der georgischen Geschichte, und ein Staatsvertrag gibt ihr Einfluss, etwa als Beraterin der Regierung in Sachen Bildung.\n\n Seit 1977 f\u00fchrt der Erzbischof von Mzcheta-Tiflis, Ilia II., als Katholikos-Patriarch die Kirche. In den F\u00fcnfzigerjahren studierte er Theologie in Moskau. Der 83-J\u00e4hrige gilt als ultrakonservativ.\n\n Angef\u00fchrt von Priestern hatten im Jahr 2013 Tausende Gl\u00e4ubige demonstrierende Homosexuelle angegriffen. Dutzende Menschen wurden verletzt. Kritiker werfen der F\u00fchrung um Ilia vor, der verl\u00e4ngerte Arm der russisch-orthodoxen Kirche mit Sitz in Moskau zu sein, die einen F\u00fchrungsanspruch unter den orthodoxen Glaubensgemeinschaften erhebt.\n\n Eines der wichtigsten Gottesh\u00e4user ist die Dreifaltigkeits-Kathedrale in Tiflis. Weithin sichtbar \u00fcberragt sie die meisten Geb\u00e4ude der Stadt. 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Papst besucht Kaukasus und ruft zum Frieden auf

Papst besucht Kaukasus und ruft zum Frieden auf
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Papst Franziskus ist zum Auftakt seines dreitägigen Kaukasus-Besuchs in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, eingetroffen. Er wurde vom georgischen Präsidenten Georgi Margwelaschwili und dem georgisch-orthodoxen Patriarchen Ilia II.. empfangen. Für diesen Samstag ist ein katholischer Gottesdienst geplant. Angesichts der Konflikte um die von Georgien abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien rief der Papst die Menschen in der Region zu einem friedlichen Zusammenleben auf.


"Im Präsidentenpalast sagte Franziskus":http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2016/september/documents/papa-francesco_20160930_georgia-autorita-tbilisi.html in seiner Rede: "Tatsächlich scheint an allzu vielen Orten der Erde eine Mentalität vorzuherrschen, die es erschwert, die legitimen Unterschiede und Gegensätze – die immer aufkommen können – in einem Rahmen der Gegenüberstellung und des zivilen Dialogs zu halten, wo Vernunft, Mäßigung und Verantwortlichkeit überwiegen."

Am Flughafen protestierten einige orthodoxe Hardliner und Priester gegen den Besuch, sie bezeichneten den Papst als “Antichrist”. Das Verhältnis der orthodoxen und der katholischen Kirche ist kompliziert. Einem möglichen ökumenischen Gottesdienst hatte Illia II. bereits im Vorfeld des Besuchs eine Absage erteilt. Am Sonntag reist Franziskus weiter nach Aserbaidschan.

Mehr zum Thema
Manuskript der Papst-Rede in Deutsch
Besuchsprogramm des Papstes
Georgische Seite zum Papstbesuch
Website der georgisch-orthodoxen Kirche – Georgisch

Die Georgisch-Orthodoxe Kirche

Die Georgische Orthodoxe Apostelkirche gehört zu den ältesten christlichen Gemeinden der Welt. Das Gebiet der heutigen Südkaukasusrepublik Georgien wurde im 4. Jahrhundert christianisiert. Nach dem Zerfall der Sowjetunion erlebte die Kirche in den Neunzigerjahren eine Renaissance. Seitdem gilt sie als Stütze des Staates.

Mehr als 80 Prozent der rund 4 Millionen Georgier bezeichnen sich als orthodox. Die Verfassung würdigt die besondere Rolle der Kirche in der georgischen Geschichte, und ein Staatsvertrag gibt ihr Einfluss, etwa als Beraterin der Regierung in Sachen Bildung.

Seit 1977 führt der Erzbischof von Mzcheta-Tiflis, Ilia II., als Katholikos-Patriarch die Kirche. In den Fünfzigerjahren studierte er Theologie in Moskau. Der 83-Jährige gilt als ultrakonservativ.

Angeführt von Priestern hatten im Jahr 2013 Tausende Gläubige demonstrierende Homosexuelle angegriffen. Dutzende Menschen wurden verletzt. Kritiker werfen der Führung um Ilia vor, der verlängerte Arm der russisch-orthodoxen Kirche mit Sitz in Moskau zu sein, die einen Führungsanspruch unter den orthodoxen Glaubensgemeinschaften erhebt.

Eines der wichtigsten Gotteshäuser ist die Dreifaltigkeits-Kathedrale in Tiflis. Weithin sichtbar überragt sie die meisten Gebäude der Stadt. Sie wurde 2004 mit Geld des Milliardärs und späteren Regierungschefs Bidsina Iwanischwili (2012-2013) gebaut.