Die Spannungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten nehmen zu, und viele Kubaner stellen sich auf weitere wirtschaftliche Schwierigkeiten ein. Priesterinnen und Priester der afrokubanischen Wurzelreligion Santería hielten am Sonntag mehrere Zeremonien ab. Sie brachten den Gottheiten Opfer dar und baten um Frieden.
Mehrere führende Persönlichkeiten der Santería-Familien auf der Insel baten ihre Gottheiten um die „geistige Heilung“ des kubanischen Volkes. Sie flehten um ein Ende von Gewalt und Konflikten, die ihren Prophezeiungen Ende Dezember zufolge in diesem Jahr eintreten würden.
Sie sangen immer wieder in der alten Yoruba-Sprache. Die Lieder kamen mit versklavten Afrikanern auf die Insel und wurden mündlich weitergegeben. Afrikanische und spanische Traditionen verschmolzen. So entstand Kubas starke afrokubanische Identität.
Am zweiten Januar warnten kubanische Babalawos vor möglichem Krieg und Gewalt, die Kuba treffen könnten.
Später, am dritten Februar, führten die Vereinigten Staaten in Caracas eine Operation durch und nahmen den damaligen Präsidenten Nicolás Maduro fest.