EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Gefängnisrevolte in Brasilien: Blutiger Bandenkrieg hinter Gittern

Gefängnisrevolte in Brasilien: Blutiger Bandenkrieg hinter Gittern
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

In einem Gefängnis in Manaus brach ein Bandenkrieg aus. Bilanz: 56 Tote und 112 Häftlinge auf der Flucht.

WERBUNG

In einem Gefängnis in Manaus brach ein Bandenkrieg aus. Bilanz: 56 Tote und 112 Häftlinge auf der Flucht.

Bei einer der schlimmsten Gefängnisrevolten in der Geschichte Brasiliens sind 56 Menschen getötet worden. In der Haftanstalt in Manaus richteten zwei rivalisierende Drogenbanden ein Blutbad an.

In dem Chaos gelang 112 Insassen die Flucht. Der Aufstand begann am Neujahrstag. Während der Besuchszeit fingen Häftlinge an sich gegenseitig umzubringen. Frauen und Kinder flohen aus dem Gefängnis.

Zwölf Gefängniswärter wurden zeitweise als Geiseln genommen. Erst nach 17 Stunden konnten die Sicherheitskräfte die Kontrolle über das Gefängnis wiedergewinnen.

Nach blutigen #Auseinandersetzungen in einem brasilianischen Gefängnis in #Manaus werden die Häftlinge verlegt https://t.co/YlgrGrrivM

— neues deutschland (@ndaktuell) 3. Januar 2017

Einem Richter zufolge geschahen die Tötungen in den ersten Minuten. Viele Opfer seien geköpft und manche gevierteilt worden. Überall sei Blut gewesen.

Der Minister für öffentliche Sicherheit im nördlichen Staat Amazonas, Sergio Fontes, sprach vom schlimmsten Gefängnismassaker in der Geschichte unseres Staates.

Zwei Häftlinge, die in den Dschungel entkamen, dokumentieren unterdessen ihre Flucht auf Facebook. Einer von ihnen hatte eine Botschaft für die Frauen, er schrieb: “Vorsicht, ich komme.”

#Brasil: Deadly #Manaus prison riot fugitive #Bremer posts FB selfies & attracts memes https://t.co/JSI5qOJKRq

— Hyper Observer (@HyperObserver) 3. Januar 2017

Das Gefängnis in Manaus war heillos überfüllt. Es lebten dort drei Mal so viele Insassen wie vorgesehen. Die Opfer konnten noch nicht alle identifiziert werden.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Migrantentag: „Kulturelle Entwurzelung tut weh“

Liebespaar Frankreich-Brasilien: Macron nimmt Scherze über ihn und Lula mit Humor

Bewaffneter überfällt Bus in Rio de Janeiro: Polizei befreit 17 Geiseln