Eilmeldung

USA: Einsilbige Geheimdienstler

USA: Einsilbige Geheimdienstler
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Zwei hochrangige Mitarbeiter des US-Geheimdienstes haben sich im Senatsausschuss geweigert, über eine mögliche Einflussnahme von Präsident Donald Trump auf FBI-Ermittlungen auszusagen.

Dan Coats, der Direktor der nationalen Nachrichtendienste, und auch NSA-Chef Mike Rogers betonten, sie erachteten Unterredungen mit dem Präsidenten als vertraulich. Medien hatten berichtet, Trump habe Geheimdienstler unter Druck gesetzt, um Ermittlungen gegen den damaligen Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen. Flynn, der sein Amt bereits im Februar abgab, gilt in der Affäre um mögliche unzulässige Russland-Kontakte potentiell als Schlüsselfigur.

„Mir wurde nie vorgeschrieben, etwas zu tun, von dem ich meinte, dass es illegal, unmoralisch, ethisch verwerflich oder unangemessen war. Ich erinnere mich nicht daran, während meiner Dienstzeit jemals zu so etwas gedrängt worden zu sein”, NSA-Chef Rogers.

Der Senatsausschuss veröffentlichte mittlerweile ein Schriftstück, aus dem hervorgeht, dass der ehemalige FBI-Chef James Comey von Trump dazu gedrängt wurde, die Ermittlungen gegen Flynn einzustellen.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.