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St. Helena: Ein Flughafen im Nichts

St. Helena: Ein Flughafen im Nichts
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Landeanflug auf St. Helena: Seit dem Wochenende ist die Insel im Südatlantik per Flugzeug zu erreichen – bereits im vergangenen Jahr wurde der über 300 Millionen Euro teure Flughafen fertiggestellt, doch genutzt wird er erst jetzt. Scherwinde machten die Landung größerer Maschinen zum Wagnis, nun werden Flugzeuge vom Typ Embraer 190 mit bis zu 76 Passagieren an Bord eingesetzt.

Was will man auf dem Eiland, auf das einst Napoleon in die Verbannung geschickt wurde? Mit Walhaien zu schwimmen, tauchen und angeln seien beliebte Aktivitäten auf St. Helena, sagt einer der rund 4500 Einwohner.

Von der wöchentlichen Flugverbindung, die die fünftägige Reise mit dem Versorgungsschiff ersetzt, erhofft sich die Insel einen Aufschwung im Fremdenverkehr. Romantiker trauern dem schon jetzt nach: Die lange Fahrt über den Atlantik sei doch ein fester Bestandteil des Abenteuers gewesen. St. Helena ist ein britisches Überseegebiet, entdeckt wurde die Insel, die etwa auf halbem Weg zwischen Afrika und Südamerika liegt, im Jahr 1502 von einem portugiesischen Seefahrer.