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Miami: Fieberhafte Suche nach Verschütteten unter eingestürzter Brücke

Miami: Fieberhafte Suche nach Verschütteten unter eingestürzter Brücke
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Von Euronews
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Nagelneue „Hurrican-sichere“ Fußgängerbrücke sackt auf siebenspurige Straße und begräbt mehrere Autos unter sich - mindestens vier Tote, zehn Verletzte. Nach der Unglücksursache wird gefahndet.

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Mindestens vier Tote, zehn Verletzte und eine unbekannte Zahl von Verschütteten – das ist die vorläufige Bilanz, nachdem in Miami, Florida eine nagelneue Fußgängerbrücke eingestürzt ist. Nach der Unglücksursache wird gefahndet.

Die Brücke in Fertigbauweise war erst am Samstag in der Rekordzeit von sechs Stunden aufgerichtet worden und sollte Anfang 2019 offiziell für den Fußgängerverkehr freigegeben werden. Sie sollte Berichten zufolge so stabil ausgelegt sein, dass sie Hurrikans widerstehen kann.

Die 950 Tonnen schwere Brücke war am Donnerstag plötzlich in
ganzer Länge von etwa 53 Metern zusammengesackt und auf die
darunterliegende, siebenspurige Straße gefallen. Dabei begrub sie mindestens acht
Autos unter sich. Nach Augenzeugenberichten („SZ“) konnte eine Frau lebend aus den Trümmern geborgen werden. Auch ein Baby sei dort gefunden worden. Ob es überlebt habe, sei zur Zeit ungewiss, so ein Polizist zu Reportern. Mindestens zwei Fahrer kamen mit dem Schrecken davon, weil die Brücke nur den hinteren Teil ihrer Autos traf.

Floridas Gouverneur Rick Scott:

"Es wird eine Untersuchung geben, ganz klar, um herauszufinden, was genau passiert ist und warum das passiert ist. Sollte irgendjemand einen Fehler gemacht haben, werden wir ihn zur Rechenschaft ziehen.“

Die Brücke führte von der Stadt Sweetwater über eine siebenspurige Straße zum Campus der FloridaInternational University (FIU). In Sweetwater leben Berichten zufolge etwa 4.000 FIU-Studenten – eine Studentin war im vergangenen August beim Versuch umgekommen, die Straße zu überqueren.

Die Brücke – Baukosten 11,4 Millionen Dollar (9,3 Millionen Euro) - hätte die erste weltweit sein sollen, deren Beton sich bei Sonnenschein selbst von Verschmutzungspartikeln reinigt.

su mit dpa, Reuters

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