EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Protest gegen italienische Migrationspolitik

Protest gegen italienische Migrationspolitik
Copyright 
Von Euronews mit AFP
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Aus Protest gegen die italienische Migrationspolitik haben sich in Rom dutzende Demonstranten vor dem Verkehrsministerium festgekettet. Sie fordern einen anderen Umgang mit Flüchtlingen in Not auf dem Mittelmeer.

WERBUNG

In Rom haben sich dutzende Demonstranten vor dem Verkehrsministerium festgekettet, um gegen den harten Kurs der Regierung in der Migrationspolitik zu protestieren. Die Aktivisten warnten auf Plakaten vor einem "Untergang des Staates" und erinnerten an die "Verpflichtung zur Hilfeleistung".

Es sei wichtig, dass die Leute wissen, dass es eine Zivilgesellschaft gibt, die nicht damit einverstanden ist, wie die Menschen auf unseren Meeren behandelt werden, erklärt Demo-Teilnehmerin Irene. "Es ist auch eine symbolische Geste, die klarmachen soll, dass es Leute gibt, die sich dem entgegenstellen – nicht nur über einen Computer-Bildschirm, sondern auch hier mit körperlicher Anwesenheit."

Nach Ansicht der Demonstranten sind die Einwanderungspolitik der italienischen Regierung und das "stille Einverständnis" der EU dafür verantwortlich, dass die Zahl der Menschen, die bei der Flucht über das Mittelmeer ums Leben kommen, "exponentiell" steige.
Für den Zugang zu Italiens Häfen sind das Verkehrs- und das Innenministerium zuständig.

Organisiert wurde die Kundgebung vom Bündnis #RestiamoUmani ("Wir bleiben menschlich.").

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Tauziehen um Seenot-Rettung im Mittelmeer

IOM: Seit Jahresanfang mehr als 1400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

Urlaub in Italien trotz Hitzewelle?