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Außer Lebensgefahr: Kremlkritiker wird in der Charité behandelt

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Von Andrea Büring mit dpa, reuters
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Erst an diesem Samstagnachmittag ließ Wersilows Gesundheitszustand einen Krankentransport von Moskau nach Berlin zu. Zuvor war dieser zwei Tage lang künstlich beatmet worden.

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Wieder geht es um einen Kremlkritiker, wieder geht es möglicherweise um Gift.

Das Pussy Riot-Mitglied Pjotr Wersilow wird derzeit an der Berliner Charité behandelt. Er landete am Samstagabend auf dem Flughafen Schönefeld, schrieb seine Ex-Freundin und Pussy Riot-Mitglied Nadeschda To-lo-konn-I-kowa auf Twitter.

Wersilows Angehörige sind alarmiert: sie befürchten, er sei vergiftet worden.

WM-Flitzer

Der Aktivist hatte den Ärger des Kremls auf sich gezogen, als er während der Fußball-WM in Russland in Uniform auf das Spielfeld rannte, um gegen Justizwillkür und Korruption zu protestieren. Er und mehrere weitere so genannte "WM-Flitzer" wurden vor kurzem zu wochenlangen Haftstrafen verurteilt.

Wersilows Symptome begannen nach seinem Prozess. Im Gerichtssaal hatte er etwas gegessen. Erst am Samstag ließ sein Zustand einen Krankentransport nach Berlin zu.

Die Ärzte der Charité wollen sich an diesem Montag äußern. In Lebensgefahr schwebe er nicht mehr, hieß es bereits im Vorfeld.

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