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Flüchtlingslager Moria: Staatsanwaltschaft untersucht zumutbare Lebensbedingungen

Flüchtlingslager Moria: Staatsanwaltschaft untersucht zumutbare Lebensbedingungen
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Die Lebensbedingungen für die Migranten im Flüchtingslager Moria werden von Tag zu Tag schlimmer. Das Lager ist überfüllt.

9000 Migranten leben hier. Das ist dreimal so viel, wie es die Kapazitäten erlauben, Tendenz steigend.

Stundenlanges Warten bei der Essensausgabe, zumutbare Sanitäranlagen, beschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Lebensbedingungen in Moria sind unmenschlich.

Gewalttätige Zwischenfälle kommen inzwischen immer häufiger vor, nicht nur innerhalb des Lagers, sondern auch in der Hauptstadt Mytilini.

Das Lager soll in einem Monat geschlossen werden, sollte die Regierung nicht die Kontrolle übernehmen, so die regionale Verwaltung.

Die Regierung möchte mehr als 2000 Menschen in den nächsten Tagen in ein anderes Lager unterbringen, um Moria zu entlasten.

Gegenüber Euronews weisen die Behörden die Behauptungen der Ärzte ohne Grenzen bezüglich der Lebensbedingungen in Moria zurück. Gleichzeitig gebe man aber zu, dass die Bedingungen viele Probleme hervorgerufen haben.

Nun wurde die Staatsanwalt eingeschaltet, um den Fall zu untersuchen.