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London erinnert an jüdische Kindertransporte

London erinnert an jüdische Kindertransporte
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Als diese Briten, heute in ihren 80ern und 90ern, in das Vereinigte Königreich kamen, waren sie Kinder - und Teil einer großangelegten Rettungsaktion. In London hat Charles der Prince of Wales am Dienstag Senioren empfangen, die als größtenteils jüdische Jungen und Mädchen ab Dezember 1938 aus Deutschland, Polen, Danzig und Österreich nach Großbritannien geholt wurden. Die erste auch heute auf der Insel noch als "Kindertransport" bekannte Verschickung einer britischen jüdischen Initiative brachte Kinder aus einem Berliner Heim nach London, fast genau acht Jahrzehnte ist das nun her.

Meine Mutter setzte mich in den Zug und ich habe sie nie wieder gesehen.

Renate Collins wurde später in Wales adoptiert

Auch Renate Collins aus der damaligen Tschechoslowakei war eines der geretteten Kinder.

"Meine Mutter setzte mich in den Zug und ich habe sie nie wieder gesehen. Ich habe 64 Mitglieder meiner Familie im Holocaust verloren. Ich wurde in Wales adopotiert und abgesehen davon, dass ich meine gesamte Familie verloren habe, hatte ich ein gutes Leben."

Neun Monate nach der ersten Verschickung brach der Krieg aus. Die Transporte wurden eingestellt.