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Europäischer Filmpreis: Die Nominierungen

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Am Samstag wird in der spanischen Stadt Sevilla der Europäische Filmpreis verliehen. Unter den diesjährigen Favoriten sind:

Cold War vom polnischen Regisseur Paweł Pawlikowski. Die Liebesgeschichte zwischen dem Pianisten Wiktor und der Sängerin Zula spielt in den 1950er Jahren und gilt als Top-Favourit. Die Geschichte beginnt im Polen der Nachkriegszeit und die Handlung erzählt fast 20 Jahre. Cold War wurde gleich fünf Mal nominiert: für den besten Film, besten Schauspieler, beste Schauspielerin, bester Regisseur und bester Drehbuchautor.

Vier Mal nominiert wurde das italienische Drama Dogman - in den Kategorien bester Film, bester Schauspieler, bester Regisseur und bester Drehbuchautor. Marcello ist Hundefrisör in der Nähe von Rom. Allerdings hat er einen Nebenjob: Er dealt mit Kokain, um sein geringes Einkommen aufzubessern.

Auch der schwedische Film "Border" geht mit vier Nominierungen ins Rennen, darunter auch Bester Film. Marcello Fonte könnte den Preis des besten Schauspielers gewinnen. Matteo Garrone den des besten Regisseurs und Drehbuchautors.

In dem Film geht es um Tina, die für den schwedischen Zoll arbeitet. Sie hat eine besondere Begabung: Sie kann Gefühle wie Angst oder Unsicherheit riechen und so Schmuggler aufdecken.

Ein anderer italienischer Film unter den Spitzenreitern ist Happy as Lazzaro. Der Film erzählt die Geschichte einer Begegnung zwischen einem jungen Bauern und einem Adligen. Der Film hat drei Chancen, einen der begehrten Preise zu gewinnen.

Girl ist ein belgisches Drama über ein Mädchen, das im Körper eines Jungen geboren wurde. Sie träumt davon Balletttänzerin zu werden. Der Film hat drei Nominierungen: bester Film, beste Europäische Entdeckung und bester Schauspieler.

Der englische Schauspieler Ralph Fiennes, der in Steven Spielbergs Epos " Schindlers Liste " sowie in "Der englische Patient" "Der Vorleser" und "Grand Budapest Hotel" zu sehen war, wird für seine europäischen Leistungen im Weltkino geehrt.

Seine spanische Kollegin Carmen Maura bekommt einen Preis für ihr Lebenswerk.

Und der französisch-griechische Regisseur Costas Gavras wird für seine Karriere geehrt