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USA: Erneut Tränengas gegen Flüchtlinge

USA: Erneut Tränengas gegen Flüchtlinge
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Mexikos Außenministerium hat die USA erneut aufgefordert, Tränengasangriffe auf Migranten an der Grenze zu untersuchen. Außerdem bekräftigen die mexikanischen Behörden ihr Engagement für die Sicherheit der Flüchtlinge. Zuletzt wurden rund 150 Menschen beschossen, als sie sich am 1. Januar in Tijuana in der Nähe der Grenze aufhielten. Bei einem ähnlichen Vorfall im November erklärten die US-Grenzschutzbeamten, das Tränengas habe sich gegen Steinewerfer gerichtet. Die Aktionen stießen bei Politikern und Aktivisten auf beiden Seiten der Grenze auf scharfe Kritik. Seit Monaten versuchen Tausende Menschen aus verarmten und von Gewalt heimgesuchten Ländern Mittelamerikas, über Mexiko in die USA zu gelangen:

"Trump kann von mir aus dichtmachen, was er will, aber es wird nichts bewirken. Es gibt nichts, was uns aufhalten kann."

Rosa Castillo Migrantin aus Honduras

"Trump kann von mir aus dichtmachen, was er will, aber es wird nichts bewirken. Für uns Migranten gilt alle das Gleiche, es gibt nichts, was uns aufhalten kann. Wenn er die Grenze schließt, dann werden wir nach anderen Wegen in die USA suchen", sagt Rosa Castillo, Migrantin aus Honduras.

Zivilisten helfen Migranten

Zivilisten, sogenannte "Grenzengel" (Border Angels), versuchen, den Migranten zu helfen und verteilen Wasser an der grünen Grenze:

"Es gibt keinen Zaun. Hier sieht man, dass der Zaun nur ein paar Meilen lang verläuft und dann genau hier abrupt aufhört", sagt James Cordero von den Border Angels.