Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

"Wer den Schaden hat..." Internet-Spott zum Brexit

"Wer den Schaden hat..." Internet-Spott zum Brexit
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Der Abschied des Vereinigten Königreichs aus der EU ist ein schmerzhafter Prozess - und sorgt EU-Bürger auf der Insel und Briten in Europa gleichermaßen.

Am Dienstagabend stimmten die Abgeordneten des britischen Unterhauses für Änderungen des von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Brexit-Deals. Sie muss sich nun in Brüssel darum bemühen, den sogenannten "Backstop" durch "alternative Vereinbarungen" zu ersetzen.

In Brüssel will man von den Änderungen des lange ausgehandelten Austrittsabkommens nichts wissen. Es sei der bestmögliche Deal.

Seitdem klar ist, dass das Vereinigte Köngireich den Deal in der vorgelegten Form nicht akzeptieren wird, wird besonders im Internet über Großbritannien und die britischen Premierministerin gespottet.

Das sagt man in Deutschland

Die Satire-Seite "Der Postillon" forderte ein neues Bündis in Europa, ohne das Vereinigte Königreich.

Auf Twitter musste die englische Königin Queen Elizabeth II. für den Spott hinhalten.

Das Online-Plattform der Süddeutschen Zeitung "Jetzt" kommentierte, in Anlehnung an Monty Pythons "Die Ritter der Kokonuss":

Auf der Facebook-Seite der Süddeutschen Zeitung war dieser Post zu sehen:

Dieser Nutzer ist sich sicher:

Das sagt man in Spanien

In diesem Tweet versucht May, den richtigen Schlüssel zur Brexit-Tür zu finden.

Diese spanische Nachrichten-Website witzelte, dass die jüngste Entlassung des Fußballmanagers José Mourinho von Manchester United den Brexit nicht weiter vorantreibe. "Das Vereinigte Königreich wird Brexit nicht weiterverfolgen, weil es Mourinho bereits verkauft hat."

Dieser Twitter-Nutzer vergleicht das Brexit-Ringen mit Luis Luis Buñuels "Der Würgeengel" aus dem Jahr 1962.

Das sagt man in Frankreich

In der Zwischenzeit beschwerten sich die Franzosen darüber, dass die Briten eine Plage seien, in ihrem Versuch, die EU zu verlassen.

"Sie (die Briten) haben uns genervt, als sie in die Union eintreten wollten, und jetzt ärgern sie uns, weil sie uns verlassen wollen. Die Briten sind wie die Katzen Europas."

Das sagt man in Russland

"Die Briten haben Glück. Vor Brexit war die EU für all ihre Probleme verantwortlich. Jetzt ist es Brexit", schreibt dieser Twitter-Nutzer.

Dieser Twitter-Nutzer berichtet über ein neues russisches Wort "brexitieren" - "Sich verabschieden, aber nicht gehen".

Mehr zum Brexit erfahren Sie in unserem Ticker.