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Letzte US-Diplomaten haben Caracas verlassen

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REUTERS/Carlos Jasso
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Die USA haben letzte verblieben Botschaftsmitarbeiter aus Venezuela abgezogen. Zuvor hatte die Regierung in Caracas Washington und den selbernannten Übergangspräsidenten Juan Gauido für einen tagelangen Stromausfall im Land verantwortlich gemacht. Sie hätten gemeinsam eine Cyberattacke auf Venezuelas Energieversorgung verübt, so der Vorwurf von Staatschef Nicolas Maduro.

Guaido wies die Vorwürfe gestern in Caracas erneut zurück und rief seine Anhänger auf, standhaft zu bleiben: "Lasst uns nicht Gefangene der Finsternis in unseren Herzen sein. Das ist der Schlüssel für die nächsten Tage: Lasst uns vereint sein, gemeinsam Hand in Hand."

Pokern die Großmächte ums Öl?

Jubel für Guaido nach diesen Worten in Caracas, doch auch Nicolas Maduro kann weiter auf mächtige Verbündete zählen - wie Russland. Außenminister Sergej Lawrow sicherte seinem venezolanischen Amtskollegen Jorge Arreaza am Rande eines Gipfels in Wien Moskaus Unterstützung zu.

Russland hat Milliarden in das schwer gebeutelte aber ölreiche Venezuela investiert. Kritiker sagen, dass auch hinter den US-Sanktionen gegen Caracas mehr der Kampf ums Öl als um Demokratie stecke.

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