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"Neue Seidenstraße": China und Italien besiegeln Zusammenarbeit

"Neue Seidenstraße": China und Italien besiegeln Zusammenarbeit
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Italiens Regierungschef Giuseppe Conte und Chinas Präsident Xi Jinping haben ihre Zusammenarbeit beim chinesischen Megaprojekt "Neue Seidenstraße" offiziell besiegelt. Unterzeichnet wurde die Absichtserklärung zwischen Industrieminister Luigi Di Maio und dem chinesischen Vorsitzenden der Entwicklungs- und Reformkommission He Lifeng.

Italien ist das erste G7-Land, das sich dem umstrittenen Infrastrukturprojekt anschließt. Die milliardenschwere Kooperation umfasst mehrere Abkommen mit Unternehmen und Ministerien, darunter italienische Investitionen im Energie- und Stahlsektor sowie chinesische Investitionen in die Häfen von Triest und Genua.

China will mit der "neuen Seidenstraße" Wirtschafts- und Handelskorridore innerhalb Asiens und bis nach Europa, Afrika und Lateinamerika schaffen. In der EU ist das Projekt umstritten, so sind Deutschland und Frankreich bei dem Projekt nicht dabei. Die Kritikerinnen und Kritiker fürchten eine Ausweitung des chinesischen Machtbereichs. Sie beanstanden mangelnde Transparenz und ungleiche Wettbewerbsbedingungen.

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