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China fasst wirtschaftlich in der EU Fuß

China fasst wirtschaftlich in der EU Fuß
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Dass ein chinesisches Unternehmen in Kroatien die Pelješac-Brücke baut, soll nach dem Willen Pekings ein Muster für weitere Projekte in Ländern der Europäischen Union sein. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang, der die Baustelle gemeinsam mit seinem kroatischen Amtskollegen Andrej Plenković besuchte, sprach von einem Meilenstein der Zusammenarbeit. Die Kosten für den Bau der Brücke werden zum Teil von der EU getragen. Die Vergabe des Auftrags an das chinesische Unternehmen hatte für Ärger bei den Mitbewerbern gesorgt. Ihre juristischen Einsprüche wurden aber zurückgewiesen.

Christine Lagarde, Direktorin des Internationalen Währungsfonds, begrüßte die Konjunkturmaßnahmen Chinas, warnte aber vor überhöhten, auf Schulden aufgebauten Investitionen. Lagarde sagte, sie versuche von einem halbvollen und nicht von einem halbleeren Glas auszugehen. Für Hoffnung sorge, dass man vielen Risiken durch politisches Handeln auf nationaler Ebene und durch internationale Zusammenarbeit entgegenwirken könne, so die IWF-Direktorin.

Bei ihrem Vierertreffen in Paris Ende März hatten Chinas Präsident Xi Jinping, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ihren Willen zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen China und EU ausgedrückt und sich für eine Beziehung auf Augenhöhe ausgesprochen.