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Fahrradkultur in Budapest: Auf zwei Rädern durch die Stadt

Fahrradkultur in Budapest: Auf zwei Rädern durch die Stadt
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In Budapest gibt es eine aufblühende Fahrradszene: Junge Leute, die zur Uni fahren, eine lebendige Fahrradkurier-Community und die Bubi-Mietfahrräder, die den Nahverkehr im Stadtzentrum ergänzen. Im Fahrradladen Trecikli in Budapest treffen wir Elisabeth Grabow, leidenschaftliche Radfahrerin und freiberufliche Journalistin.

"Es gibt definitiv eine Radler-Szene hier in Budapest. Eine der Besonderheiten des Radfahrens in Budapest ist das Recycling, und wir sind hier gerade an einem Ort, wo das passiert." Hier im Fahrradladen werden Dratesel aller Art wieder flott gemacht.

Sehr aktive Fahrradkultur

Grabow erklärt, dass die Radler inzwischen eine gut vernetzte Community in Budapest sind. Und das nicht nur zum Erkunden der Stadt auf zwei Rädern. "Es gibt Radrennen, es gibt Untergrundrennen, es gibt Rennen für Fahrradkuriere, das war letztes Wochenende, eine ziemlich große Sache. Also ja, hier gibt es eine wirklich sehr aktive Fahrradkultur", erklärt Grabow.

Und der Ausbau der Fahrradwege habe für mehr Sicherheit für die Radler gesorgt. "Die Fahrradwege helfen sehr, denn wenn es auf der Straße eine klare Abgrenzung gibt, dann wir den Autofahrern klar: "Oh, es gibt auch andere Verkehrsteilnehmer". Außerdem haben wir dann unseren eigenen Raum als Radfahrer, was sehr wichtig ist, vor allem für Menschen, die den Verkehr nicht so gewöhnt sind, die vielleicht nur ein paar Mal im Monat fahren aber das Radfahren trotzdem genießen wollen. Dies ist also sehr wichtig, um die Fahrradkultur weiterzuentwickeln."

"Bubi hat schon viel verändert"

Und die 1500 grünen Mietfahrräder in der Stadt helfen dabei, Radfahrer im Straßenverkehr zu etablieren. Und obendrein sind sie auch sehr bequem zu nutzen.

"Bubi-Fahrräder sind eine lustige Sache", findet Elisabeth Grabow. "Ich denke, Bubi hat schon viel verändert, gerade wie sich die Leute in der Stadt fortbewegen, Denn wenn man etwas außerhalb der Stadt wohnt, kommt man nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt. Aber um sich in der Stadt fortzubewegen, sind die Räder eine großartige Möglichkeit, denke ich. Denn man muss sich nicht um die Wartung kümmern, man muss sie nicht abschließen, weil das alles schon geregelt ist. Ich finde das wirklich praktisch."