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Dschihadismus: Sorge vor Ausbreitung in Afghanistan

Dschihadismus: Sorge vor Ausbreitung in Afghanistan
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Der sogenannte Islamische Staat hat sein Einflussgebiet in Syrien und im Irak verloren. Doch die Dschihadisten sind nicht verschwunden - das, was von ihnen übrig ist, hat sich ins Hindukusch-Gebirge nach Afghanistan zurückgezogen. Dort werden sie zunehmend präsenter und schaffen es, neue Kämpfer zu rekrutieren.

IS: Neuer Aufbau im Hindukusch

Ajmal Omar, Mitglied des Provinzrats der Provinz Nangarhar warnt davor, die Dschihadisten zu unterschätzen: "Der IS wurde nicht ausgelöscht. Er war nur für einige Zeit ruhig, um in andere Gegenden zu ziehen. Erst im Laufe dieses Monats ist er in die Provinz Kunar und an andere Orte gezogen."

Laut amerikanischen und afghanischen Sicherheitsexperten, habe der IS immer bessere militärische Fähigkeiten entwickelt und sei bald wieder in der Lage, neue Angriffe auf westliche Länder durchzuführen. Mit der Strategie, Zivilisten in Afghanistan, aber auch im Ausland anzusprechen, ist man weiterhin erfolgreich - der sogenannte Islamische Staat wird nicht kleiner, im Gegenteil, er bleibt gefährlich.

Taliban als Verbündete?

Deshalb wird die Gruppierung mittlerweile als noch größere Bedrohung angesehen, als die Taliban, die einst die Vormachtstellung in Afghanistan inne hatten. Die Sorge ist so groß, dass viele die Taliban als potenzielle Verbündete bei der Eindämmung des IS betrachten.

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