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Nominierungen für May-Nachfolge abgeschlossen

Nominierungen für May-Nachfolge abgeschlossen
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Die Nominierungen für den Posten des britischen Premierministers sind abgeschlossen.

Der umstrittene britische Ex-Außenminister Boris Johnson geht als klarer Favorit in das Rennen um die Nachfolge von Premierministerin Theresa May.

Chancen auf Mays Posten werden auch dem jetzigen Außenminister Jeremy Hunt eingeräumt. Er hat eine Wandlung vom EU-Befürworter zum Brexit-Anhänger gemacht. Hunt erklärte: "Was ich anbiete, basiert auf einer ganz einfachen Wahrheit: Ohne Brexit, keine Führung der Konservativen und vielleicht gar keine konservative Partei mehr. Ohne einen Brexit ist klar, dass es keinen konservativen Premierminister bei den nächsten Wahlen geben wird."

Auch der frühere Brexit-Minister Dominic Raab spechtet auf den Posten des britischen Premierministers. Sein Amt als Brexit-Minister gab er nach nur wenigen Monaten aus Protest gegen den Vertragsentwurf zum EU-Austritt auf. Er meinte: "Uns ist der Mut ausgegangen. Wir brauchen jetzt wieder eine starke Führung, kühn und voller Optimismus. Wir können nicht weiter so vor uns hin hinken. Diese halbherzige Herangehensweise hat uns das alles eingebrockt."

Die Aussichten für Umweltminister Michael Gove, May beerben zu können, werden von seinem Geständnis überschattet, vor 20 Jahren Kokain konsumiert zu haben.

Bis endgültig in verschiedenen Abstimmungen entschieden wird, wer Chef der Partei und Premierminister wird, wird aber noch viel Zeit vergehen. Nun sind zunächst einmal die Nominierungen zu Ende. Wer die Nachfolge antreten wird, steht erst Ende Juli fest.

May hatte im Zuge des Brexit-Streits am vergangenen Freitag ihr Amt als Parteichefin aufgegeben. Ihr war es nicht gelungen, das Parlament oder auch nur ihre eigene Partei auf einen gemeinsamen Kurs zu bringen.