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Tankschiffe in Flammen: Rätselhafte Vorfälle im Golf von Oman

Tankschiffe in Flammen: Rätselhafte Vorfälle im Golf von Oman
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Rätselraten um mutmaßliche Angriffe auf zwei Frachtschiffe im Golf von Oman. Beide hatten Notrufe abgesetzt. Während an Bord der „Front Altair“ nach Angaben der norwegischen Reederei Frontline ein Feuer ausbrach, aber von einem Angriff keine Rede war, bestätigte der japanische Eigner der „Kokuka Courageous“, das von einem deutschen Unternehmen betriebene Schiff sei unter Beschuss geraten.

Besatzung sucht das Weite

Yutaka Katada, Vorstand der „Kokuka-Courageous“-Besitzerfirma, sagt: „Im ersten Bericht hieß es, unser Schiff, das in der Straße von Hormus unterwegs war, sei mit Granaten angegriffen worden - danach offenbar auch ein zweites Schiff. Drei Stunden später kam es erneut zu einem Angriff. Die Lage wurde zu gefährlich, um an Bord zu bleiben, also haben die Besatzungsmitglieder das Schiff mit einem Rettungsboot verlassen.“

Dem Iran war in der Vergangenheit unter anderem von Saudi-Arabien vorgeworfen worden, hinter ähnlichen Vorfällen zu stecken. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete, 44 Seeleute, seien von einem iranischen Schiff gerettet wurden. Irans Außenminister Mohammad Javad Zarif schrieb, es sei verdächtig, dass die Berichte über Angriff auf Tankschiffe zu dem Zeitpunkt veröffentlicht worden seien, als das Treffen zwischen Revolutionsführer Ali Khamenei und dem japanischen Premierminister Shinzo Abe in Teheran stattfand.