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Horror in Kierspe: Das weggeworfene Baby - Mutter (31) in Haft

Horror in Kierspe: Das weggeworfene Baby - Mutter (31) in Haft
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Pixabay CC JensSchlueter
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Eigentlich ist Kierspe ein beschaulicher Ort im Sauerland in NRW, aber jetzt kommt die Kleinstadt mit etwa 16.000 Einwohnern nicht mehr heraus aus den Schlagzeilen.

Am Freitag hat die Polizei in Kierspe quasi in letzter Minute ein neugeborenes Baby in einem zugeknoteten Müllsack gefunden. Wenig später wäre das in zwei blutige Handtücher gewickelte Baby erstickt. Inzwischen ist die 31 Jahre alte Mutter, die das kleine Mädchen offenbar gleich nach der Geburt im Garten hinter ihrem Haus abgelegt - oder weggeworfen? - hatte, in Untersuchungshaft. Das meldet die Polizei Märkischer Kreis.

Auf die Spur des Babys kam die Polizei dank des aufmerksamen Personals im Krankenhaus Hellersen, wo die 31-Jährige wegen Blutungen behandelt wurde. Die diensthabende Ärztin informierte die Polizei, nachdem sie festgestellt hatte, dass die Frau gerade ein Kind zur Welt gebracht haben musste.

Das kleine Mädchen ist inzwischen außer Lebensgefahr. ¨

Die Mutter hatte offenbar versucht, die Schwangerschaft geheim zu halten. Sie hat eine einjährige Tochter und einen Verlobten. Wie die Ermittlungsbehörden erklärten, habe der Lebensgefährte gegen den Willen der 31-Jährigen den Krankenwagen gerufen, als es ihr immer schlechter ging.

Wie die FAZ berichtet, gibt es Hetze im Internet gegen die Frau.

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