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São Paulo: Proteste gegen Bolsonaro auf der 23. Gay-Pride-Parade

Hunderttausende feierten auf São Paulos Avenida Paulista bei der 23. Gay Pride Parade. Sie gilt als die größte Gay-Pride-Parade der Welt.

Es ist die erste Gay-Pride-Parade in São Paulo seit der Wahl von Präsident Jair Bolsonaro, einem rechtsextremen Ex-Militär, der sich auch schon als "stolzer Homophob" bezeichnete. Die diesjährige Parade ist dem 50. Jahrestag der Stonewall Riots in New York City gewidmet.

Einige Parade-Besucher nutzten die Gelegenheit gegen Bolsonaro zu protestieren. Sie trugen Schilder mit denen sie zur Amtsenthebung des Präsidenten aufriefen.

"In Anbetracht all dessen, was wir bei den letzten Wahlen erlebt haben, ist dies eine wichtige Gelegenheit, um zu zeigen, dass wir hier sind und weiterhin hier existieren und Widerstand leisten werden", sagte Diego dos Santos Oliveira, einer der Organisatoren.

Einige Teilnehmer trugen Flaggen des ehemaligen inhaftierten Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva und forderten seine Freiheit, während andere Anti-Bolsonaro-Slogans skandierten.

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